15.01.2007 Der Westdeutsche Rundfunk besucht die Zentrale der Teuerfahnder und filmt einen Einsatztag für das Informationsmagazin „Aktueller Stunde“.

Hier geht es zum Internet-Video (Stream): www.wdr.de.
Der weitere Beicht des WDR:
Teuerfahnder Noch vor wenigen Tagen hatten die Verbraucher den Eindruck, die Mehrwertsteuer sei für den Handel überhaupt kein Thema. Die Werbung suggerierte: Nichts wird teurer. In Wirklichkeit wurden viele Preise bereits im vergangenen Jahr erhöht oder sie steigen im Verlauf dieses Jahres. Besonders ärgerlich: Manche Händler nutzen die Mehrwertsteuer-Erhöhung für drastische Aufschläge, die weit über die drei Prozentpunkte hinausgehen. Die Teuerfahnder wollen diese Händler an den Pranger stellen. Der Verein aus Erkrath veröffentlicht auf seiner Web-Seite Vorher-Nachher-Preise. Die Hinweise kommen aus der Bevölkerung. Darüber hinaus recherchieren die Vereinsmitglieder auch selbst in Supermärkten und Kaufhäusern nach Wucherpreisen.
Ein bisschen Sheriff spielen Ein bisschen Sheriff spielen gehört dazu, wenn die Teuerfahnder unterwegs sind. Sie ziehen von Geschäft zu Geschäft und kontrollieren, ob Preise in den vergangenen Wochen drastisch erhöht wurden. Wer zuviel drauf geschlagen hat, bekommt von ihnen einen Aufkleber verpasst. So sollen die Kunden vor Preistreibern gewarnt werden.
Verein der Teuerfahnder Vor fünf Jahren gründete Tom Proch mit einigen Freunden den Verein der Teuerfahnder. Der Ärger über Preiserhöhungen nach der Euro-Einführung war ihr Motiv. Doch der Handel scheint von der Euroumstellung gelernt zu haben. Zum Jahreswechsel hat so gut wie kein Händler seine Preise erhöht, nur rund 20 Prozent der Händler hat ordentlich drauf geschlagen. An die drei Prozentpunkte haben sich in dieser Gruppe nur die wenigsten gehalten. Und jeder hat seine eigene Begründung.
Negative Erfahrungen Im Citytreff in Dortmund kostet ein Pils jetzt 2,35 Euro. Eigentlich hätte es nach der Mehrwertsteuererhöhung zehn Cent weniger kosten müssen. Und bei einer Tankstelle kostet die Wagenwäsche mit Rund-um-Pflege 12,95 Euro. Vorher waren es 10, 50 Euro. Viele Kunden haben im neuen Jahr bereits negative Erfahrungen beim Einkaufen gemacht.
Preispranger im Internet Die Teuerfahnder haben solche Preissprünge auf ihrer Internetseite zusammengestellt. Ehrenamtlich. Unterstützt werden sie dabei von der Bevölkerung. So genannte „Scouts“ melden die Preise - vorher und nachher. Jeder kann nun nachlesen, wer die Preise am stärksten erhöht hat. Das sind Informationen, die auf großes Interesse zu stoßen scheinen.
Mehrwertsteuer als Aufhänger Noch vor wenigen Tagen hatten die Verbraucher den Eindruck, die Mehrwertsteuer sei für den Handel überhaupt kein Thema. Die Reklame suggerierte: Nichts wird teurer. „Alles Quatsch“ sagt Brigitte Rittmann-Bauer von der Verbraucherzentrale. Die Rabattaktionen seien für die Jahreszeit normal gewesen. Die Mehrwertsteuer sei bloß ein willkommener Aufhänger für die Werbung.
Gerade in den kommenden Wochen wollen die Teuerfahnder die Augen offen halten. Dort, wo Preis über Gebühr erhöht wird, wollen sie ihr Zeichen hinterlassen.

10.01.2007 Teuerfahnder zu Gast bei Radio Neandertal

Auch dem Teuerfahnder-Haussender Radio Neandertal waren die Erfolge des Vereins einen Bericht wert. Im Mitschnitt vom 10. Januar befragt Reporterin Petra Bröcker Kunden nach ihren Erfahrungen und spekuliert über den Zusammenhang zwischen Mogelpackungen, Kondomen und demographischem Wandel. Den kompletten Beitrag als Podcast im mp3-Format gibt es hier.

08.01.2007 Teuerfahnder im FOCUS
Die Teuerfahnder sind zum Jahresbeginn beim Nachrichtenmagazin FOCUS eingeladen. Tom Proch, Jörg Schuster und Nadine Werner berichten von den Erfahrungen der Teuerfahnder im Kampf um einen fairen Umgang mit der Mehrwertsteuer-Erhöhung.
Zahlreiche Rabattangebote des Handels sollen im Januar über die drohenden Erhöhungen hinwegtäuschen. Die Teuerfahnder wenden sich mit den Ergebnissen der Preismaschine an FOCUS und veröffentlichen eine erste Statistik. Eine Auswahl zeigt Preissteigerungen mit bis zu 40 Prozent über der staatlich angeordneten Erhöhung – viele Verbraucher sind aufgrund der drastischen Teuerung schockiert und melden dem Verein überhöhte Preise.



06.01.2007 - Teuerfahnder - Robin Hood jagt Schrumpfgermanen

Die Westdeutsche Zeitung schreibt:
Für mehr Gerechtigkeit bei der Preisgestaltung nach Erhöhung der Mehrwertsteuer wollen die Teuerfahnder sorgen.
Erkrath. Ob Brutalo, Frühstarter, Schrumpfgermane oder Mitmacher alle vier Spezies des gemeinen Abzockers im Fahrtwind der Mehrwertsteuererhöhung werden vom Teuerfahnder, dem selbst ernannten "Robin Hood im Preisdschungel" gnadenlos gejagt. Wenn ein Unternehmen die Preise seiner Produkte bereits still und leise 2006 erhöht hat (der Frühstarter), wenn der Preis stabil, der Inhalt aber geschrumpft (daher der Schrumpfgermane) ist oder mit Preisstabilität für Waren wie Lebensmittel geworben wird, die gar nicht von der Steuererhöhung betroffen sind (der Mitmacher) - auf der Homepage der Steuerfahnder werden Namen und Artikel genannt. So erfährt der Leser, dass ein Milchgetränk zwar immer noch 75 Cent kostet - der Inhalt von 0,5 Liter jedoch auf 0,4 Liter reduziert worden ist. Auch die Tatsache, dass ein Düsseldorfer Baumarkt bei zahlreichen Produkten deutlich mehr als drei Prozent aufgeschlagen hat, wird nicht verschwiegen. Verantwortlich für Transparenz im Preis-Wirrwarr ist Tom Proch im "richtigen" Leben Internet-Projektleiter bei den "Wunderknaben". Die Firma für Kommunikation hat ihren Firmensitz in der Brügger Mühle an der Mettmanner Straße. "Die Idee die, Teuerfahnder einzurichten, hatten wir vor drei Monaten", sagt Proch. Absicht sei es, "die Leute zu informieren und aufzuklären. Die Unternehmen sollen das Gefühl bekommen, dass sie sich nicht alles erlauben können". Der angenehme Nebeneffekt, mit der Homepage für die eigene Kreativität zu werben, ist nicht unwillkommen. Im Kern, betont Proch, gehe es ihm jedoch darum, die Übel der Mehrwertsteuererklärung aufzuzeigen. "Die zarte Pflanze der Konjunktur wird zertreten." Außerdem sei es die Vielzahl der Dinge, die sich zu einer Teuerungsrate addieren, "die für den Verbraucher untragbar ist." 2000 so genannte User sind wohl der gleichen Meinung. Sie versorgen die Teuerfahnder mit den aktuellen Beispielen für Produkte, deren Preise aus der Art schlagen. "Auf unsere Homepage haben wir monatlich rund 50 000 Zugriffe", so Proch. Dass viele Preise zurzeit gar nicht erhöht werden, hängt seiner Meinung nach nicht etwa mit der Verbraucherfreundlichkeit des Handels, sondern vielmehr mit vorauseilender Trickserei zusammen. "Wir haben festgestellt, dass viele Preise bereits im Vorfeld umgestellt worden sind. Viele haben die WM und den Konjunkturaufschwung genutzt." Noch drei bis vier Monate wollen die Steuerfahnder, die sich als Verein beim Amtsgericht haben eintragen lassen, die Homepage geöffnet halten. "Es ist aber denkbar, dass wir die Idee dann weiterentwickeln", kündigt der 46-Jährige an, der übrigens selbst nicht so genau weiß, welches Produkt übermäßig teuer geworden ist: "Ich laufe nicht permanent mit einem Rechner durch die Gegend."
6. Januar 2007 von Arnulf Ramcke, Kreis Mettmann Quelle: http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=140468

08.12.2006 - Interview für Radio Sputnik – Alarmierende 25 Prozent Tricks

Vereinssprecher Tom Proch nennt die erste statistisch ausgewertete Zahl der Teuerfahnder- Datenbank: Ein gutes Viertel der Händler nutzt die Chance der Mehrwertsteuer-Umstellung und erhöht die Preise über dem üblichen Prozentsatz. Die Fiktion der ursprünglichen Prognose offenbart sich als harte Realität. Viele Preise steigen, aber zu viele über dem erträglichen Standard! Aufgrund der besorgniserregenden Zahl findet die Webseite der Teuerfahnder zunehmend starken Zulauf und die Einträge in die Preismaschine steigen täglich an. Der Sender des Mitteldeutschen Rundfunk MDR hat für das Radioprogramm von „SPUTNIK“ die entsprechende Präsentationsebene eingerichtet. Die Ausstrahlung war im Hörfunk am Donnerstag den 7. Dezember um 16.40 Uhr und ebenfalls als „Livestream“ im Internet zu verfolgen.
Quelle: www.sputnik.de

30.11.2006 - Radio Landeswelle Thüringen – der Vereinssprecher im Interview

Radio Landeswelle aus Thüringen führt zur Präsentation der Teuerfahnder ein Interview mit Vereinssprecher Tom Proch. Der Kernpunkt der Webseite ist ein Mix aus Preismaschine, Mehrwertsteuer-Rechner und Informationsplattform im Preiswettbewerb. „Jeder kann Preise in die Preismaschine eintragen, um Händlern zu signalisieren: passt auf, wir beobachten eure Preise! so Proch. Der MwSt.-Rechner bietet jedem eine Hilfe, der individuell einen Preis mit dem neuen Steuersatz errechnen möchte, erklärt der Vereinssprecher weiter. Er empfiehlt: „Die Augen offen halten und von unfairen Umstellungen direkt in einer E-Mail berichten. Besonders krassen Erhöhungen gehen wir nach und veröffentlichen diese im Blog – so hakt der Teuerfahnder nach und setzt sich für Fairness und Transparenz ein. Je mehr Leute uns helfen, desto mehr Preistreiber können wir entlarven.“

21.11.2006 - Teuerfahnder im TV – Computer-Magazin „c’t“ bringt News-Beitrag

Die Webseite teuerfahnder.de ging am 18. November erstmalig über den Bildschirm und wird noch bis zum 24. November im Computer-Magazin „c’t TV“ von unterschiedlichen Sendern ausgestrahlt. Das Technik-Magazin berichtet über die Teuerfahnder im News-Block der Sendung. Die Fernseh-Sender hr fernsehen (Hessischer Rundfunk), RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg), Eins plus (ARD Digital) und der MDR (Mitteldeutscher Rundfunk) strahlen die 30-minütige Produktion an unterschiedlichen Terminen aus. Hervorgehoben werden der Mehrwertsteuer-Rechner und die Preismaschine, wo jeder Kunde selbst aktiv wird und seine Preise einträgt.
Hier der Link zur Sendung: http://www.heise.de/ct/tv/archiv/20061118/

13.11.2006 - Die Teuerfahnder sind da - Webseite der Woche in Bayern

Der Bayrische Rundfunk hat die Teuerfahnder zum Webtipp der Woche erkoren. Die süddeutsche Online-Redaktion wählt in der Kategorie „PC & Co“ das Verbraucherforum auf den ersten Platz.
Mehr auf: www.br-online.de

ab 12.11.2006 - Kooperation BILD und BILD am Sonntag
1-seitig am 12.11.2006 in der BILD am Sonntag 1/2-seitig am 15.11.2006 in der BILD 1-seitig am 19.11.2006 in der BILD am Sonntag 1/2-seitig am 22.11.2006 in der BILD


03.11.2006 - WDR 2 zu Besuch beim Teuerfahnder e.V.
Der WDR 2 stellt Ihren Hörern die Teuerfahnder in der Mittagsendung Quintessenz vor. Im Interview anlässlich der kommenden Mehrtwertsteuer-Erhöhung spricht der Projektleiter der Teuerfahnder Tom Proch über die Entwicklung der Preismaschine und die Ziele, die zur Gründung der Webseite führten. Die neue Kontrollmöglichkeit für Verbraucherpreise schafft Transparenz für den Kunden und klärt über Verschleierungen von ungerechtfertigten Preiserhöhungen der Händler auf, bringt das Gespräch auf den Punkt. Es klären sich Unterschiede zwischen dem ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent, der unverändert bestehen bleibt, und der kommenden Mehrwertsteuer-Erhöhung von 16 auf 19 Prozent zum Jahr 2007.

03.11.2006 Teuerfahnder ist Internet-Tipp auf computerbild.de

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